Zendokan

Tai Chi Hsing I Ba Gua

Kampfkünste

Ba Gua
Ba Gua Chang oder auch das Boxen der acht Trigramme ist eine taoistische Selbstverteidigung und Kampfkunst. Charakteristisch sind die kreisförmigen und spiralförmigen Bewegungen, die auf einer Kreisbahn gelaufen werden.

Bagua Chang (Ba Gua Chang/Pakua Chang) ist eine interne Energiekunst, die noch älter als Tai Chi Chuan ist. Bagua Chang wurde vor ca. 4000 Jahren in taoistischen Klöstern hauptsächlich für Gesundheit und Meditation entwickelt.

In den letzten Jahrhunderten ist Bagua Chang auch als machtvolle Kampfkunst bekannt geworden, die aber genauso effektiv als Übung für Gesundheit und Meditation in Bewegung angewendet werden kann. Das Energy Arts Programm umfasst alle drei Anwendungen von Bagua Chang.

Die Bagua Chang Techniken basieren auf dem I Ging, einem 5000 Jahre alten Text, der als klassische Taoistische Bibel über die Natur des Wandels angesehen wird. Bagua ist auch ein Container für die 16 Nei Gong Prinzipien oder „innere Energiekomponenten“, welche die Basis aller Energy Arts Programme bilden.

Veränderung ist die Wurzel des Lebens. Beim Üben von Bagua Chang geht es darum, mit dem Wechsel der Veränderungen zu fließen, statt dagegen anzukämpfen. Wenn Sie die Kunst des Wandels meistern, werden Sie in der Lage sein die Hindernisse in Ihrem Leben zu überwinden, und können zulassen, dass Freude und Zufriendenheit aus dem Inneren Ihres Seins zum Vorschein kommen.

 

 

Hsing I

Hsing I oder auch Xing Yi Quan ist die kraftvollste der drei inneren Kampfkünste mit relativ geradlinigen Bewegungen. Charakteristischen sind die Techniken der 5 Elemente sowie die 12 Tierformen.

Der Name Hsing-I Chuan ist zusammengesetzt aus drei Begriffen. Chuan bedeutet Faust, Hsing bedeutet „etwas zu formen“, und I, besonders im Zusammenhang mit Hsing-I, bezieht sich auf die Fähigkeit des Geistes eine Vorstellung zu erzeugen, und diese in den Körper zu projizieren, und dabei eine funktionale physische Form zu erzeugen. Der Begriff Hsing-I kann aus zwei Perspektiven betrachtet werden. Zuerst ist es die Form die der Geist vorgibt. Dann kann die Form Varianten einer Idee durchgehen, so dass Sie lernen können, wie man Vorstellungen in einer Form entwickelt.

Hsing-I Übungen sind im Ansatz militärisch – man marschiert in geraden Linien, mit einer machtvollen Betonung am Ende jeder Technik, den Feind körperlich oder mental niederzubringen. Die offensichtlichen, externen Attribute des Schlagens und Stoßens sind in der Art und Weise wie Hsing-I geübt wird begründet. Für viele externe Kampfkünstler, die mit den langsamen Bewegungen von Tai Chi nicht zufrieden sind, ist Hsing-I das in Normalgeschwindigkeit ausgeführt wird, die Lösung.

Außerdem, versteckt in den scheinbar linearen Techniken von Hsing-I, gibt es einen beträchtlichen Anteil an sehr kleinen kreisförmigen Bewegungen, die fast unsichtbar sind und normalerweise in externen Kampfkünsten fehlen. Statt muskuläre Spannung oder Wut für die Kraftentwicklung zu verwenden, fokussiert Hsing-I stattdessen auf die Verwendung von Entspannung, Chi (Qi) und Stille des Geistes, um das pragmatische Ziel eine Konfrontation zu gewinnen zu erreichen.

Hsing-I hat die selben oder ähnliche Ziele wie auch andere, mehr externe Kampfkünste, wie z.B. Karate oder Boxen, enthält aber auch die Chi-Arbeit, Gesundheitsaspekte und die Fähigkeit wehrhaft bis in hohe Alter zu sein, woran es den meisten der äußeren Kampfkünste mangelt.

Die physische Technik von Hsing-I basiert vollständig auf der effektiven Nutzung von Nei Gong, des inneren Systems der Kraftentwicklung, weshalb man es eine innere Kampfkunst nennt. Deshalb ist sie in der Lage die Schwachen stark zu machen und die Kranken gesund. Die hauptsächliche innere Einstellung ist jedoch die Aggressive von Shaolin, Karate oder Boxen.

 

 

Tai Chi

Das Wu Stil Tai Chi ist eine Weiterentwicklung aus dem alten Yang Stil und wurde von Wu Jien Chuan und seinem Vater Chuan Jou entwickelt. Es enthält alle Komponenten des taoistischen Chi Gong. Betont wird das Dehnen von innen, das loslassen von Spannung, die Arbeit mit dem Schulterblättern und die Arbeit mit dem Rücken. Der Wu Stil beginnt mit relativ kleinen Bewegungen, steigert sich aber zu immer größer werdenden Bewegungen.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten die Frage „Was ist Tai Chi“ zu beantworten. Tai Chi (Taiji) wurde in China als sehr effektive Kampfkunst entwickelt. Wenn man sich als Kampfkunst darauf bezieht, wird es auch Tai Chi Chuan (übersetzt als Das Prinzip der höchsten Faust) genannt.

Die meisten Menschen, sowohl in China als auch im Westen, üben Tai Chi nicht für den Kampf, sondern als wirksame Gesundheitsübung.

Verschiedene Stile sind in China innerhalb bestimmter Familien, zu deren eigenem Schutz entwickelt worden, und jeder Stil wurde nach seinen Gründern benannt: Wu, Chen, Yang, Hao, etc. Die drei am meisten populären Stile sind: Chen, Yang und Wu.

Jeder Stil hat eine Serie verschieden choreografierter Bewegungen, Form genannt, mit relativ kurzen Abfolgen, die nur ein paar Minuten dauern, bis hin zu den Längeren, die bis zu einer Stunde gehen. Jeder Stil hat viele Variationen.

 

 

 

 

Shaolin